Eunju Hong
lebt und arbeitet in München
Aufenthalt in Kosice: Herbst 2023
Screenshot der Arbeit Joy of the Worm, Video, 12 Min, 2023
Eunju Hong
Eunju Hong lebt und arbeitet zwischen Deutschland und Südkorea. Sie erforscht die Auswirkungen der Technologie auf die Gesellschaft, sowohl auf menschliche als auch nicht-menschliche Wesen, und betrachtet sie als Organ, das sowohl Kontamination und Todestrieb, als auch Verlangen, Prothesen oder ein Brief von einer Tochter an ihre Mutter sein kann. Sie verwebt fiktive Erzählungen und Geschichten einzelner Personen durch Film, Found-footage, Performance und Installation. Ihre Arbeit widmet sich mikroskopischen Interventionen und untersucht die sensorische und emotionale Anpassung des Körpers , während sie gleichzeitig die dystopische Vorstellungskraft erkundet, die entsteht, wenn voreingenommene K.I.-Technologien dominiert.
Derzeit forscht sie zur Verbindung zwischen kollektivem Trauma, verursacht durch neue Materialien, Kriegsexperimente und medizinischer Technologie. Sie hat an der Korea National University of Arts, Beaux-arts Paris und HfG Karlsruhe studiert. Im Jahr 2023 schloss sie ihr Studium an der der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Julian Rosefeldt ab und wurde als Stipendiatin des DAAD ausgezeichnet. Ihre Arbeit wurde in Gruppenausstellungen wie dem Goethe Institut Paris, dem Museum für zeitgenössische Kunst Busan, dem Asia Culture Center Gwangju und der Galerie der Künstler*innen präsentiert. Im Jahre 2022 hatte sie ihre erste Einzelausstellung in der Gallery175 in Seoul, Südkorea.
www.eunjuhong.de
