Saskia Groneberg: Fragments of Eden
Datum: 13.12.2025 bis Datum: 08.03.2026
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Fragments of Eden / Nach dem Paradies
Fokus > Freising 5
Termine
13. Dezember 2025 ‒ 8. März 2026: Ausstellung
Mittwoch bis Samstag 14 – 18 Uhr, Sonntag und Feiertage 10 – 18 Uhr
Das Café MUSE ist während Öffnungszeiten der Ausstellung geöffnet.
12. Dezember, Freitag 19 Uhr: Vernissage
- Grußwort: Rainer Schneider, stellvertretender Bezirkstagspräsident
- Einführung: Isabel Oberländer und Eike Berg (Europäisches Kunstforum) im Gespräch mit der Künstlerin Saskia Groneberg
Shuttletaxi vom Bhf Freising: 18.45 Uhr; zurück ca. 20.50 Uhr
6. Januar, Dienstag 16 Uhr: treffpunkt+kunst
Führung durch die Ausstellung mit Alexandra M. Hoffmann
25. Januar, Sonntag 16 Uhr: KUNST⟲DIALOG 001
Führung und Gespräch mit Saskia Groneberg und Tanja Beuthien, Kunsthistorikerin und Korrespondentin des Kunstmagazins ART
11. Februar, Mittwoch16 Uhr: treffpunkt+kunst
Führung durch die Ausstellung mit Alexandra M. Hoffmann
Die Ausstellungsräume und das Café sind stufenlos zu erreichen.
Der Eintritt in die Ausstellung und zu den Begleitprogrammen ist kostenlos.
Über die Ausstellung
"Jeder Garten, sei er gebaut, geplant, geträumt, geschrieben, gemalt oder auch nur gedacht, ist ein Echo auf das Paradies, also letztlich die Kompensation eines Verlusts", schreibt Hans von Trotha.
Die Ausstellung Fragments of Eden / Nach dem Paradies ist der Abschluss des Jahresthemas Stadt – Land – Wandel im Kunstforum und bietet einen umfassenden Einblick in das Schaffen der Künstlerin Saskia Groneberg über einen Zeitraum von mehr als dreizehn Jahren. Die Ausstellung kreist um die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur, zwischen Ideal und Wirklichkeit, eingeschrieben in eine vom Menschen konstruierte Umwelt.
Saskia Gronebergs Interesse entfaltet sich entlang jener Orte, an denen das Künstliche und das Organische aufeinandertreffen. Von den kultivierten Pflanzen der Arbeitswelt (Büropflanze) über die inszenierten Landschaften in Vesuv, Venus oder Wasserfall bis hin zur aktuellen Werkgruppe Nachwelt, die sich Berliner Friedhöfen widmet, spannt sich ein Bogen vom Arbeitsleben bis zum Endpunkt des menschlichen Daseins. Gronebergs Arbeiten machen sichtbar, wie sehr unser Verhältnis zu Natur und Landschaft von kulturellen Projektionen durchdrungen ist – und wie sich in diesen Projektionen Sehnsucht, Kontrolle und Verlust überlagern.
Neben umfassenden fotografischen Werkgruppen bezieht Groneberg auch Videoarbeiten, Siebdrucke, thematische Sammlungen, Artist Books und Installationen in ihre künstlerische Arbeit mit ein. Die Ausstellung wird unterstützt durch die Steiner Stiftung München und Leihgaben der Sammlung Wemhöner Berlin.
Weitere Informationen: www.saskiagroneberg.de
Über die Künstlerin
Saskia Groneberg, geboren 1985 in München, aufgewachsen in Freising, lebt und arbeitet in Berlin. Sie schloss ihre Studien als Meisterschülerin für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ab, davor studierte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Für ihre Arbeiten erhielt sie unter anderem den Förderpreis für Fotografie der Stadt München und war Finalistin des renommierten Prix Pictet. Sie erhielt u.a. Stipendien des Goethe Instituts Villa Kamogawa Kyoto, der Stiftung Kunstfonds und der Begabtenförderung der Konrad Adenauer Stiftung. Ihre Arbeiten waren national und international unter anderem im Victoria and Albert Museum London, dem Museo de Arte Moderno Mexico, den Deichtorhallen Hamburg, dem Fotomuseum Winterthur und der Arthena Foundation Düsseldorf zu sehen. Ihre Artist Books „Vesuv, Venus“ und „Büropflanze“ sind im Verlag Edition Taube erschienen.
