Charly-Ann Cobdak: MaschinenSpiel
Datum: 12.12.2026 bis Datum: 28.02.2027
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Charly-Ann Cobdak: MaschinenSpiel
Termine
12. Dezember 2026 - 28. Februar 2027: AUSSTELLUNG
Öffnungszeiten: Mi-Sa 14-18 Uhr, So+Feiertage 10-18 Uhr Uhr
▶ 11. Dezember 2026, Fr 19 Uhr: VERNISSAGE
Shuttle-Taxi vom Bhf Freising 18.45, zurück ca. 20.50 Uhr
Die Ausstellungsräume und das Café sind stufenlos zu erreichen.
Der Eintritt in die Ausstellung und zu den Begleitprogrammen ist kostenlos.
Über die Ausstellung
Cobdaks Maschinen finden ihre Bestimmung im zweckfreiem Spiel, fern der zweckgerichteten, systematischen und auf Effizienz ausgerichteten, stringenten Maschinen in der Produktion und Fertigung der Industrie.
„Jedes Werk gleicht anfangs einer Reise zu einem unentdecktem Land, einer Expedition – das Eintauchen in eine neue Welt, die Reise zu einem Sehnsuchtsort, einem Locus Amoenus, in der nicht nur ein fiktiver Ort oder nicht-existierende Landschaft, sondern auch imaginäre Begebenheiten geschildert werden. Getrieben von der Abenteuerlust, dem Forschungsdrang und vor allem dem Fernweh nach Poesie, fernab dem Alltäglichem und Banalem, um nicht im Alltagstrott zu ersticken. Sehnsuchtsorte stellen Sinnbilder unserer Träume und Projektionsflächen unserer Phantasie dar. Sie beinhalten Geheimnisse, Geschichten und Rätsel.
Ein Spiel, in der reale Personen, Orte, Begebenheiten und Dinge zu einem neuen Kontext zusammengefügt werden – eine Komposition aus realen Begebenheiten und eigenen schöpferischen Fähigkeiten – mit einem offenen Ende. Schiller prägte die berühmt gewordene Sentenz: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Ebenso kennzeichnete der niederländischer Kulturhistoriker Johan Huizingas in seinem Buch „Homo ludens“ das Spielen als eine Grundkategorie des menschlichen Verhaltens. Im Spiel nehmen Regeln Gestalt an und geben den weiteren festen und fixierenden Rahmen vor.“ (Charly-Ann Cobdak)
Über die Künstlerin
Charly-Ann Cobdak (*1964 München) ist eine Vertreterin der kinetischen Kunst.
1988 - 1991 Fachoberschule für Gestaltung
1992 - 2008 Tätigkeit als Graphik-Designerin
seit 2009 freischaffende Künstlerin
seit 2012 Mitglied Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern e.V. und Mitglied der Künstlervereinigung Kineticus
Seit 2011 zahlreiche Ausstellungen u.a. „Hommage a Jean Tinguely“ in Montreux, „Große Kunstausstellung“ im Haus der Kunst München, TIM Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg, „LowTech Museum München“, etc.
